Puder

Seit jeher wird Puder zum verschönern unserer Haut verwendet. Doch sein Ruf war nicht immer gut. Waren früher noch austrocknende Inhaltsstoffe wie Reismehl oder Kreide Hauptbestandteil von Puder, sind die heutigen Puder vollgepackt mit pflegenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen.

Kompakt Puder
Kompakt Puder

Die besten Puder im Test – Welcher Puder ist der richtige für mein Hautbedürfnis?

In diesem Artikel möchte ich auf die Besonderheiten von Puder eingehen und dir so einen Überblick verschaffen. Alles wichtige und Empfehlungen findest du hier im Beitrag.

Was ist ein Puder?

Puder dient in erster Linie dazu, den Teint zu mattieren und das Make-Up zu fixieren. Da Puder hauptsächlich aus Talkum und Kieselerde besteht, kann es den Hauttalg, welcher zu glänzenden Stellen im Gesicht führt, absorbieren.

Arten von Puder

Man unterscheidet zwischen Losem Puder und Kompaktpuder. Kompakt Puder ist Loser Puder in gepresster Form, wobei der Inhalt in der Regel identisch ist. Lediglich in Verpackung und Handhabung lassen sich die beiden Puder voneinander unterscheiden. Weiterhin gibt es Puder mit Farbpigmenten, welche Rötungen und Unreinheiten abdecken oder Transparent Puder, welcher nur zum Fixieren von Make-Up und mattieren dient.

Loser Puder

Loser Puder ist die feinste Variante von Puder. Er wird meistens in einer Dose mit einem aufliegenden Sieb verkauft und mit einer Puderquaste oder einem Pinsel aufgetragen. In der Handhabung ist er damit deutlich ungeschickter als der Kompaktpuder, da er, wenn man nicht aufpasst schnell überall im Bad verteilt ist. Durch seinen feinen Partikel und geringere Deckkraft eignet sich Loser Puder perfekt zum Fixieren von Make-Up. Er lässt sich besser und gleichmäßiger auftragen als ein Kompaktpuder und ist damit ideal für ölige und Mischhaut.

Kompaktpuder

Kompaktpuder ist ein Loser Puder in gepresster Form und wird meist in einem Spiegeldöschen mit Schwämmchen verkauft. Damit ist er der perfekte Begleiter für unterwegs, da er leichter in der Handhabung ist und nicht kleckert. Man kann den Kompaktpuder entweder mit dem Schwämmchen oder einem Pinsel auftragen. Mit dem Schwämmchen aufgetragen ist die Deckkraft des Kompaktpuders höher, weshalb er auch die Foundation ersetzen kann. Neigt man zu öliger Haut, kann das Finish mit dieser Technik allerdings schnell fleckig werden. Daher ist Kompaktpuder eher für trockene Haut geeignet. Mit dem Pinsel aufgetragen eignet sich der Kompaktpuder super als Finish für das Make-Up, da der Puder leichter und die Deckkraft geringer ist.

Transparent Puder

Transparent Puder ist ein Puder ohne Farbpigmente. Es dient dazu den Teint zu mattieren und das Make-Up zu fixieren ohne dabei den Farbton zu ändern. Transparent Puder ist in der Regel weiß (gibt es aber auch in unterschiedlichen Farben), wobei sich die Farbe beim Auftragen an den eigenen Hautton anpasst. Eine Abdeckung von Rötungen und Unreinheiten wird mir einem Transparent Puder somit nicht erreicht. Transparent Puder gibt es als Kompaktpuder oder Loser Puder und wird mit einem Pinsel aufgetragen.

Welche Farbe ist die richtige für mich?

Wie auch bei der Foundation gilt: Der Puder sollte die gleiche Farbe wie dein Hautton haben. Am besten testest du die Farbe im Tageslicht an deinem Hals. Verschmilzt die Farbe mit deinem Hautton hast du den richtigen Puder gefunden. Ein zu heller Puder wirkt maskenhaft und macht dich blass, ein zu dunkler wirkt schnell fleckig und lässt dich älter erscheinen.

Puder auftragen – Pinsel oder Schwamm?

Ob man den Puder eher mit einem Pinsel oder einem Schwamm aufträgt hängt von der Art des Puders ab. Losen Puder sollte man vorzugsweise mit einem Pinsel auftragen. Dabei taucht man den Pinsel zunächst in den losen Puder ein und klopft ihn anschließend leicht ab um nicht zu viel Farbe im Gesicht zu haben. Anschließend verteilt man den Puder gleichmäßig im Gesicht. Beim Kompaktpuder kann man sowohl Schwamm als auch Pinsel verwenden. Mit einem Schwamm wird die Deckkraft des Puders erhöht, dadurch lässt sich auch die Foundation ersetzen. Verwendet man einen Pinsel ist die Deckkraft geringer und eignet sich besser zum Fixieren der Foundation. Haut man versehentlich zu viel Puder aufgetragen sollte man diesen auf keinen Fall mit einem Kosmetiktuch abwischen, denn damit wäre die ganze Arbeit (Foundation, Concealer, etc.) umsonst gewesen. Kehrt den überflüssigen Puder einfach mit einem sauberen Pinsel ab. Auch wenn ihr bei Rouge oder Highlighter etwas zu tief in die Farbpalette gegriffen habt, könnt ihr die betroffenen Stelle schnell mit etwas Puder kaschieren.

Die besten Puder im Test

Bei den Transparent Pudern hat mich ein sehr günstiges Produkt überzeugt. Der All About Matt! Fixing Compact Powder von Essence führt zu umwerfenden Ergebnissen. Der Komapktpuder fixiert das Make-Up und mattiert langanhaltend den Teint. Mit seinem Preis von unter 5 € ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar.

Der Blended Face Powder and Brush von Clinique ist bei den losen Pudern einer meiner Favoriten und sorgt für ein perfektes, mattes Finish für jedes Make-Up. Er minimiert optisch die Poren und ist mit Mineralien angereichert. Er wird bereits mit einem kleinen Pinsel zum gleichmäßigen Auftragen geliefert.

Matifying Compact Oil-Free SPF 16 Puder von Shiseido
Matifying Compact Oil-Free SPF 16 Puder von Shiseido

Für unterwegs bevorzuge ich den Komapktpuder Matifying Compact Oil-Free SPF 16 von Shiseido. Der Puder hat eine mittlere Deckkraft und führt zu einem natürlich, matten Finish mit sichtbar reduzierten Poren. Auch ein Lichtschutzfaktor mit LSF 16 sowie Antioxidantien sind enthalten, um vorzeitiger Hautalterung vorzubeugen. Der Puder ist ölfrei und nicht komedogen und somit gut bei fettiger Haut geeignet.

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